Meine Arbeitsweise
Ressourcenorientierung
Besonders wichtig ist mir, Sie in Ihrem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zu stärken. In meiner langjährigen Tätigkeit in psychiatrischen Kliniken habe ich Menschen in unterschiedlichen Belastungssituationen begleitet, darunter Lebenskrisen, Depressionen, Belastungsstörungen, Ängste und psychotische Störungen. Dabei konnte ich immer wieder feststellen, dass der Weg aus der Krise in jedem selbst und den persönlichen Erfahrungen liegt.
Diagnostische Einordnung und Individuelle Zielsetzung
In meiner Arbeit orientiere ich mich am aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dazu gehört zu Beginn der Behandlung eine vertiefte Betrachtung und diagnostische Einordnung der aktuellen Beschwerden. Durch meine langjährigen Berufserfahrung im klinisch-psychiatrischen Kontext bin ich mit diversen diagnostischen Instrumenten vertraut, die eine schnelle und präzise Diagnosenstellung ermöglichen. Gleichzeitig ist Achtsamkeit und Sensibilität in diesem Rahmen essentiell. Eigene Belastungen können durch die Einordnung in diagnostische Kategorien besser verstanden und ein individueller Umgang erleichtert werden. Neben entlastenden Elementen können Diagnosen jedoch auch stigmatisierend, lähmend und endindividualisierend wirken.
Der Gewinn in der Diagnosenstellung liegt darin Beschwerden beschreiben, ihnen einen Namen geben und sich vor allem im Kontext der eigenen Herkunft besser verstehen zu können.
Gemeinsam lässt sich daraus ein individueller Therapieplan ableiten und Ihr Weg aus der Krise gestalten.
Methodische Vielfalt
So individuell und vielfältig die jeweiligen Ressourcen und Belastungen sind, so verschieden ist, was auf dem Weg aus der Krise als hilfreiche Unterstützung erleben wird.
Manchmal ist es eher das gedankliche Verstehen und Flexibilisieren der eigenen Perspektive auf die Welt und die persönlichen Beziehungen. Eigene, innere, kritische Stimmen können durch die kognitive Arbeit beleuchtet und reguliert werden. Oft lassen sich Gefühle von der rein kognitiven Verhaltenstherapie jedoch nur wenig beeindrucken. Für ihr Verständnis und ihre Beruhigung braucht es andere Zugangswege. Die kognitive Arbeit ergänze ich durch schematherapeutische, achtsamkeitsbasierte und emotionsfokussierte Techniken.
Traumatische biografische Erfahrungen können mittels EMDR schonend verarbeitet werden.
ADHS im Erwachsenenalter
Die Diagnostik und Therapie von ADHS im Erwachsenenalter erfordert eine professionelle und differenzierte Herangehensweise, die auf klinischen Gesprächen, standardisierten Verfahren und einer Kombination aus medikamentösen sowie psychotherapeutischen Ansätzen basiert, um Betroffenen bei der Bewältigung ihrer Symptome und Anpassungsprobleme zu helfen.
EMDR
EMDR ist eine von Dr. Francine Shapiro entwickelte, wissenschaftlich anerkannte Psychotherapiemethode zur Verarbeitung von Traumata, bei der bilaterale Stimulation, meist durch Augenbewegungen, hilft, belastende Erinnerungen zu verarbeiten und das individuelle Belastungserleben zu reduzieren, wobei die Behandlung nur von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden sollte.